Auf Gott vertrauen bedeutet ihnen alles

 

 

Wolfegg/Molpertshaus  25.11.2016 – Afrikanische Lebensfreude und der Glaube an Gott sind bei dem Konzert in der Kirche St. Katharina in Molpertshaus, das die Seelsorgeeinheit Oberes Achtal letzten Freitag veranstaltete, deutlich zu spüren gewesen. Die zehnköpfige Band aus Uganda, die der international tätigen Hilfsorganisation „Vision for Africa intl.“ angehört, hat Einblicke gegeben, was seit 2006 in ihrem Heimatland dank der Spenden an soziale Einrichtungen erreicht wurde. Bei all dem steht ihr Glaube an Gott an erster Stelle.

 

Der Kirchengemeinderatsvorsitzende Thomas Neyer begrüßte in der sehr gut gefüllten Kirche die Band und die Gäste und dankte Dieter Russ, der die Veranstaltung organisierte und Andrea Haußmann für die Pressearbeit. Um Patrick Bruni versammelten sich die Sängerinnen Hope, Mathilda, Regina und Juli zusammen mit James an der Trompete, Andrew als Kenner nordugandischer Tänze, Steven, Gitarrist Jair und Mambo am Keyboard. Sie touren seit Mitte Oktober bis Mitte Dezember durch Europa und wollen mit ihrer Lobpreismusik die Menschen hier für ein Stück Afrika begeistern.

 

 

„Lass uns 1000 Brunnen bauen“ ist die Vision von Maria L. Prean, der gebürtigen Innsbruckerin und Gründerin der Organisation. Nur würde allein ein Brunnen schon 10 000 US-Dollar kosten. Innerhalb eines Monats wollten sie das Geld für 25 Brunnen zusammenbekommen. Zwei Tage vor Ablauf hatten sie es geschafft, erzählte Patrick Bruni Freude strahlend. „Thats God“ und genau das ist ihre Botschaft. An alle, gleich welcher Haut- und Haarfarbe. Patrick Bruni, der selbst auf der Straße von Kampala gelebt hat, verstand es, mit verstecktem Hintersinn die Zuhörer zu begeistern. Jetzt habe er ein Bett mit Kissen und Decke, könne in Italien Lasagne essen und dafür preise er Gott, der alles unter Kontrolle habe. Vor vielen Jahren seien Europäer nach Afrika gekommen, auch Deutsche, als Missionar. „Wir bringen euch Vitamin C mit“, lachte er. „Nehmt es auf und ihr werdet verändert hier herausgehen“!

Teresa Moosmaier stand ihm als Dolmetscherin zur Seite. Sie hat gerade neun Monate als Volontärin in Uganda verbracht. Ihr Vater Jörg Moosmaier ist dort immer wieder als Arzt tätig. Die Not sei groß und er wolle helfen. Ihn beeindrucke die Dankbarkeit der Leute. Sie seien immer freundlich und fröhlich. Gott sei dort allgegenwärtig . Auch Vinci Moosmaier, die mit ihrem Mann und zum Teil mit ihren Kindern,  immer in Uganda ist und ihn als Krankenschwester assistiert, erzählt mit Begeisterung von ihren Aufenthalten dort. „Am Herzen liegt allen, dass sie die Organisation unterstützen“.

„Lass mich ihn weiter so sehr lieben“, klangen die Botschaften in den Textzeilen, mit denen die Band die Geschichte von Jesus musikalisch erzählte. Damit schafften sie eine sehr lebensfrohe Atmosphäre unter den Besuchern, die gegen Ende mittanzten. Im nächsten Teil des Konzerts wurde es „mehr Uganda“, also mehr Stammesmusik und Tanz kam auf die Bühne in immer schneller werdenden trancartigen Rhythmen. Die Freude und die Offenheit der „Familiy Africa Band“ zu erleben, war das Glück dieses Abend.

Ein besonderer Abschluss bereitete Pfarrer Stegmaier, in dem er gemeinsam das „Vater unser“ betete und den Anwesenden den Segen erteilte.

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Konzertes beigetragen haben. Sei es durch Unterstützung, Anwesenheit beim Konzert und durch Spenden.

( dieser Bericht wurde verfasst von Frau Andrea Haußmann)