In Wange bleibt man hange

Radwallfahrt 2017 führt die Radpilger ins Allgäu

Die Stadt Wangen im Allgäu war dieses Jahr Ziel der 19 Radpilger, die sich am vergangenen Samstag früh am Morgen auf den Weg machten. Nach einer Einstimmung in der Pfarrkirche St. Katharina Molpertshaus ging es vorbei am Metzisweiler Weiher und Stockweiher über ruhige Landstraßen nach Kißlegg. Nach kurzer Trinkpause fuhren wir weiter über Bärenweiler, vorbei am Zeppelindenkmal bei Fischreute, Abfahrt nach Dürren und entlang dem Radweg nach Wangen. Dort kurze Pause und dann Führung durch die St.Martinskirche durch Herrn Stefan Wiltsche. Anschaulich erzählte er uns aus der Geschichte der Stadt und der Pfarrkirche. Besonders ging er auf das Lebensgefühl der damaligen Zeit ein: überschäumende Lebensfreude -  aber auch allgegenwärtiges Leid wie Krankheit, Krieg und Tod. Hier durch Handel gewonnenen Reichtum, aber auch viel Armut. Weiter gingen wir zur Kirche des ehemaligen Spitals, wo Günter Brutscher auf die Heiligenfiguren und den Geißelheiland einging. Ein Gang entlang der vielen interessanten Brunnen rundeten die interessante Führung ab. Die Heimfahrt war wesentlich schweißtreibender als die Hinfahrt, ging es doch zum  Teil steil bergauf. Aber auch das wurde geschafft und als man abends in der heimischen Wirtschaft bei Getränk und Vesper saß, waren alle rundum zufrieden mit dem Tag und man freut sich schon aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt: ultreja.

Günter erklärt moderne Kunst Brunnen in Wangen
Brunnen in Wangen : der verdruckte Allgaier Herr Wiltsche in der Martinskirche